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Zen ist die lebendige Erfahrung der Erweckung Buddhas. Diese Erfahrung verwirklicht sich in der Praxis des richtigen Sitzens, Zazen, und wirkt von da aus in allen Bereichen des Lebens fort. Zazen ist die Meditation, in der Buddha den Ursprung des Leidens verstand und sich davon befreite. |
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Um Zazen zu praktizieren, setzt man sich auf ein Kissen (zafu). Die Beine sind im Lotus oder im halben Lotus gekreuzt, das Becken ist leicht nach vorn geneigt, so dass die Knie einen festen Halt auf dem Boden haben. Von dieser Basis aus richtet man die Wirbelsäule auf und stösst mit dem Kopf gegen den Himmel. |
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Kinhin ist das Gehen im Rhythmus der Atmung, dass in der Hälfte eines Zazen praktiziert wird. |
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Ein sesshin umfasst einen oder mehrere Tage, die der intensiven Zazenpraxis gewidmet sind, alternierend mit Vorträgen (teisho), Fragen und Antworten zwischen Meister und Schülern (mondo), täglicher Arbeit (samu) und Mahlzeiten. |
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Das Zen hat sich vor allem in China und später in Japan entwickelt, seine eigentliche Geschichte jedoch geht auf Buddha Shakyamuni zurück, der vor 2500 Jahren in Indien die Erweckung erlangte und dadurch die höchste Weisheit und die Befreiung vom Leiden verwirklichte. |
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